Moovin, rentFlow und Flatfind – drei Tools, die alle irgendwie bei der Vermietung helfen sollen. Aber sie unterscheiden sich fundamental in Ansatz, Zielgruppe und Preis. Dieser Vergleich ist bewusst ehrlich: Wir zeigen dir, wo jedes Tool stark ist und wo es an seine Grenzen stößt.
Die drei Tools im Überblick
| Moovin | rentFlow | Flatfind | |
|---|---|---|---|
| Gegründet in | Deutschland | Deutschland | Deutschland |
| Primäre Zielgruppe | Wohnungsunternehmen | Privatvermieter | Makler |
| Kernfunktion | Digitale Bewerbungsmappe | KI-Bewerberqualifizierung | Besichtigungsautomatisierung |
| E-Mail-basiert | Nein | Ja | Nein |
| KI-Scoring | Nein | Ja | Nein |
Moovin – Was es kann und was nicht
Moovin ist im Kern eine digitale Bewerbungsmappe. Interessenten füllen ihr Profil einmal vollständig aus und bewerben sich damit bei mehreren Wohnungen. Vermieter sehen strukturierte Bewerbungsprofile statt unstrukturierter E-Mails.
Stärken: Saubere Datenpräsentation, Interessenten nehmen sich Zeit für vollständige Angaben, gute Integration mit Portalen.
Schwächen: Interessenten müssen aktiv ein Moovin-Profil anlegen – wer das nicht tut, fällt durchs Raster. Kein automatisches Scoring, keine KI-Bewertung, kein E-Mail-basierter Zugang. Für Privatvermieter zu komplex und zu kostspielig.
rentFlow – Was es kann und was nicht
rentFlow setzt an einem anderen Punkt an: Es liest die eingehenden Anfragen direkt aus deinem E-Mail-Postfach – ganz egal ob sie von ImmoScout, Kleinanzeigen oder Immowelt kommen. Die KI extrahiert alle relevanten Daten, bewertet die Kandidaten nach deinen Kriterien und schickt automatisch Antworten oder Termineinladungen.
Stärken: Kein Portalwechsel, kein Extra-Login für Interessenten, minimaler Setup-Aufwand, günstiger Einstiegspreis, echter KI-Mehrwert durch automatisches Scoring.
Schwächen: Kein Mietvertragsmanagement, keine vollständige Hausverwaltung. Das ist jedoch Absicht – rentFlow fokussiert sich bewusst auf den Engpass: den Bewerber-Eingang.
Flatfind – Was es kann und was nicht
Flatfind konzentriert sich auf die Automatisierung von Besichtigungsterminen. Das Tool hilft Maklern, Interessenten automatisch nach Vorqualifizierung in Terminslots zu buchen, Erinnerungen zu versenden und No-Shows zu verwalten.
Stärken: Sehr starke Besichtigungslogistik, gut für Makler mit vielen parallelen Objekten.
Schwächen: Wenig Mehrwert für Privatvermieter, die nur 1–2 Objekte gleichzeitig vermieten. Die Einrichtung ist aufwändig und das Preismodell auf professionelle Nutzer ausgelegt.
Die entscheidende Frage: Für wen?
Die Auswahl hängt weniger vom Funktionsumfang ab als von der Frage: Wer bist du?
- Privatvermieter mit 1–10 Wohnungen: rentFlow – weil es genau für dich gebaut ist und kaum Einarbeitungszeit benötigt.
- Wohnungsunternehmen mit strukturiertem Bewerbungsprozess: Moovin – weil es strukturierte Bewerberdaten liefert und Portale integriert.
- Makler mit vielen parallelen Besichtigungen: Flatfind – weil es Besichtigungslogistik auf professionelles Niveau hebt.
Was kostet was?
Genaue Preise sind bei Moovin und Flatfind nur auf Anfrage erhältlich und variieren je nach Unternehmensgröße. rentFlow startet bei ~15 €/Monat und ist damit das einzige Tool in diesem Vergleich, das Privatvermietern ohne Preisschock zugänglich ist.
Schluss mit dem manuellen Aufwand
rentFlow übernimmt die Qualifizierung automatisch – du siehst nur noch die besten Kandidaten.
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